
Januar – leiser Anfang eines neuen Jahres
Der Januar tritt still in unser Leben. Ohne Eile, ohne großen Lärm. Er kommt mit klarer Luft, frostigen Morgenstunden und einer besonderen Ruhe, die Raum schafft für neue Gedanken. Das neue Jahr beginnt nicht mit Hast, sondern mit einem tiefen Atemzug.
Die Tage sind noch kurz, doch das Licht kehrt langsam zurück. Jeder Sonnenstrahl wirkt kostbarer, jedes kleine Zeichen von Helligkeit wie ein Versprechen. Der Januar lädt uns ein, innezuhalten, nach innen zu schauen und sanft Pläne zu formen, ohne Druck, ohne Eile.
Er ist der Monat der frischen Seiten, der leisen Hoffnung und der stillen Zuversicht. Alte Spuren dürfen verblassen, während neue Wege sichtbar werden. Gedanken sortieren sich, Wünsche dürfen wachsen, Träume bekommen Raum.
Der Januar erinnert uns daran, dass jeder Anfang Zeit braucht. Dass Stärke oft in der Ruhe liegt. Und dass ein neues Jahr nicht laut starten muss, um kraftvoll zu sein.
Ein Monat des Neubeginns, der Klarheit und der sanften Möglichkeiten – willkommen, Januar.
Gut zu wissen:
Benannt ist der Januar nach dem römischen Gott Janus, der mit zwei Gesichtern dargestellt wird und als Gott des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge sowie der Türen und der Tore gilt.
Im Lauf der Zeit hatte er eine ganze Reihe von Namen, darunter: Hartung, Hartmonat, Schneemonat, Eismond, Wintermonat und Wolfsmonat, die aber längst nicht mehr benutzt werden. In Österreich heißt der Januar auch offiziell Jänner.
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Bettina Kienitz
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Bettina Kienitz
Günter W. Kienitz / Bettina Kienitz
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