Wer nach außen schaut

Die Reise vom Traum zum Erwachen

Wer nach außen schaut, träumt.

Wer nach innen blickt, erwacht.

Dieses Zitat des berühmten Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung (1875-1961) ist mehr als nur ein schöner Kalenderspruch; es ist eine Einladung, die Architektur unserer eigenen Psyche zu erkunden.

Was meint Jung mit „nach außen schauen“?

Für Jung bedeutet der Blick nach außen, dass wir uns in den Erwartungen unserer Mitmenschen, in materiellen Zielen oder in den Fehlern anderer verlieren. Doch solange wir nur im Außen leben, reagieren wir lediglich auf Reize:

  • Wir suchen die Schuld für unsere Probleme bei anderen.
  • Wir jagen Idealen nach, die nicht unsere eigenen sind.
  • Wir projizieren unsere ungeliebten Eigenschaften auf unsere Mitmenschen.

In diesem Zustand „träumen“ wir, sagt Jung, weil wir nicht wirklich Herr über unser Leben sind. Wir werden von unbewussten Kräften gesteuert, während wir glauben, bewusst und eigenständig zu handeln.

Der Blick nach innen

Erwachen“ bedeutet bei Jung Selbsterkenntnis. Wer nach innen blickt, beginnt die Reise zur Individuation, dem Prozess, der Mensch zu werden, der man wirklich ist.

Das Erwachen geschieht, wenn wir:

  1. Unsere Schatten akzeptieren und erkennen, dass die Dinge, die uns an anderen stören, oft Teile unserer eigenen Persönlichkeit sind, die wir verdrängt haben.
  2. Verantwortung übernehmen und verstehen, dass unsere Gefühle und Reaktionen aus unserem Inneren kommen, und nicht durch äußere Umstände erzwungen werden.
  3. Die Stille suchen, denn erst wenn das Getöse der Welt leiser wird, können wir die Stimme unseres „Selbst“ hören.

Was sagt uns das heute?

In einer Welt, die durch soziale Medien und ständige Erreichbarkeit extrem nach außen gerichtet ist, ist Jungs Botschaft aktueller denn je. Denn wir neigen mehr und mehr dazu, die Träume und – schlimmer noch – die Alpträume anderer zu konsumieren, anstatt unsere eigene Realität zu gestalten.

Der Blick nach außen gibt uns zwar Informationen über die Welt, die zunehmend fragwürdig oder gar falsch sind. Doch nur der Blick nach innen gibt uns die Weisheit, in ihr aufrecht zu stehen. Erwachen bedeutet, die Taschenlampe umzudrehen und das bisher Unbekannte im eigenen Geist zu beleuchten.

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